Game of Greenscreens: Was in Westeros alles aus dem PC kommt

Am Sonntag ist Game of Thrones in die sechste Staffel gestartet und ich dachte mir, ich springe auch mal auf den Hypetrain mit auf krame mal ein paar interessante Infos hervor. Mittlerweile skaliert die Serie annähernd auf einem Niveau von Lord of the Rings, muss aber mit wesentlich weniger Budget auskommen. Das wiederum verlang nach mehr CGI. Was das für Herausforderungen mit sich bringt, seht ihr im Behind the VFX.

Im Moment ist das alles noch auf einem auszuhaltenden Niveau, aber ich habe Angst, spätestens in der nächsten Staffel auf dem Level des Hobbit anzukommen. Und das will doch niemand, der ehrlich zu sich selbst ist.

via slashfilm

Dieser Künstler flickt kaputte Mauern mit Lego

Eigentlich braucht dieser Post gar keinen locker flockig dahergetippten Absatz von mir. Dass Lego unanfechtbar cool ist, sollte im Grunde genommen jedem klar sein. Das meint auch der Künstler Jan Vormann – also mindestens im übertragenden Sinne. Er stopft nämliche Löcher in maroden Mauern mit den bunten Steinen und nennt das kurzerhand Dispatchwork.

Jan Vormann. #dispatchwork

Ein von Upper Playground (@upperplayground) gepostetes Foto am


Und warum das Kunst ist, hat er der Wired erzählt.

Um die Mauern der Häuser vor dem Verfall zu bewahren, wurde offensichtlich immer jeweils das Material verwendet, das im Moment gerade zugänglich war. Da schien mir zur neuerlichen Reparatur der zufällige Griff in die Kiste mit den Lego-Steinen sehr naheliegend. Zumal gerade Plastik eines der prägenden Materialien unserer Zeit ist und eine riesigen Kontrast in Materialität sowie Intention erzeugt.

Auf Instagram sind unter dem Tag #dispatchwork noch mehr tolle Legoausbesserungen zu finden. Außerdem gibt es noch eine bequeme Karte auf der Dispatchwork-Bilder und -Aktionen Ländern zugeordnet werden.

via Wired

Wie junge Medienhäuser von den alten Hasen profitieren

Von wegen old media is dying. Ausgerechnet der Hollywood Reporter hat einmal aufgedröselt, welche alteingesessenen Medienhäuser eigentlich in welchen heißen Stars am Medienhimmel mit drinstecken. Springer hat etwa seine Hände bei Business Insider, NowThis News und Mic mit im Spiel.

(für ein großes Bild klicken)

Auf der anderen Seite hat Time Inc. anscheinend den Schuss nicht gehört und hockt immer noch auf Myspace. ¯\_(ツ)_/¯

Spannende Nummer, da besonders Buden wie Vice nicht gerade sehr zurückhaltend sind, wenn es gegen traditionelle Medienhäuser geht, deren Geld aber offenbar gerne einstecken.

via @ChristophSho

In Echtzeit mit der Titanic untergehen

Echtzeitwochen auf Kopfzeilen.de! Thomas hat ja schon letzte Woche über die Mondlandung geschrieben. Bei mir gehts heute um den Untergang der Titanic. Ein paar ambitionierte Spieleentwickler wollen das Erlebnis auf dem Unglückstanker von Boarding bis Untergang für Spieler umsetzen, die dafür in die Rolle eines Passagiers schlüpfen sollen. Wie das große Finale aussehen kann, haben sie nun auf Youtube veröffentlicht. 🚢

This is our full-length animation of the Titanic sinking, beginning with the iceberg collision and ending with its disappearance. The point of collision is at 1:06. This is a complete animation; not a short animation that was slowed down to match real time. This is also highly accurate, though we have already documented improvements we plan to make for the final game.

Mehr zum Projekt unter http://www.titanichg.com

via The Verge

Journalistin beantragt Herausgabe von Obamas „Game of Thrones“-Screener

HBO will Journalisten vorab keine Screener der sechsten Staffel von Game of Thrones zur Verfügung stellen. US-Präsident Barack Obama darf sich hingegen schon mal vorab davon überzeugen, ob in Westeros nun endlich der Winter Einzug hält. Vanessa Golembewski von Refinery29 hat deshalb kurzerhand einen Antrag unter dem Freedom of Information Act (was quasi unserem Informationsfreiheitsgesetz entspricht) auf Herausgabe der Screener vom Fantasy-GZSZ gestellt.

I know it’s a stretch. Firstly, I’m not entirely sure where the Game of Thrones screeners fall in the grey area that is personal property of a government figure. Secondly, there’s a bunch of red tape around the kinds of things you can request in a FOIA. Okay, fine. There are just nine exemptions — and all of them seem like really fair calls. For example, it’s off limits if the information in question would threaten our national security. I felt confident that even with these rules, TV episodes were still fair game.

Interessanterweise muss man kein US-Bürger sein, um so einen Antrag stellen zu können. Thanks Obama! Hat jemand Interesse an ein paar Screenern?

Zur kompletten Story bitte hier entlang.

via Mashable

 

In acht Tagen zu Fuß durch die nukleare Sperrzone

Irgendein Irrer ist acht Tage lang durch das Sperrgebiet um das Kernkraftwerk Tschernobyl gewandert und hat alles mit seiner Kamera festgehalten. Dass das komplette Gebiet quasi komplett verlassen ist, löst in mir immer ein verdammt unangenehmes Gefühl der Beklemmung aus – gerade, wenn ich mir versuche vorzustellen, wie das alles 1986 abgelaufen sein muss. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass man ähnliche Bilder schon hundertmal gesehen hat. Die individuelle Perspektive macht es dann trotzdem wieder zu etwas Besonderem. Aber schaut euch die beiden Galerien doch selbst an. ☢

Some photos from my 8 day solo hike across beautiful and mysterious Zone, which i was able to complete due to incredible luck. Despite all effort, there were numerous close calls with Interinform security forces (mainly in proximity of CHNPP and Pripyat), angry wild hogs, snakes and ugly bugs ! Little problems were well worth beatiful and unusual experience.

Q: What total dose you recieved during your stay ? A: Reading was 0.7 mSv (700 uSv) rounded up to 1 mSv it is equal to 6 month natural dose or 1 abdominal x-ray.

Exploring Chernobyl Exclusion Zone

Exploring Chernobyl Exclusion Zone (additional photos)